Vegan für Einsteiger: Warum sich eine vegane Ernährung wirklich lohnen kann

 

Veganer verzichten aus tierethnischen Gründen auf

• Fleisch

• Fisch

• Wurst

• Käse

• Milch

• Joghurt

• Topfen

• Honig

• und Tierprodukte wie Gelatine und Schellack.

 

Übrigens: Echte Veganer, die ihren veganen Lebensstil nicht nur aufs Essen beschränken tragen weder Leder, Pelz, Filz, Schafwolle und vermeiden Tierhaare in Pinseln oder Daunen in Bettwäsche oder Primaloft-Jacken. Sie besuchen keinen Zoo, Zirkus oder Aquarium und unterstützen keine Sportart, bei denen Tiere eingesetzt werden. 

 

Gleich schon mal eines vorneweg: vegan zu essen, ist wirklich nicht kompliziert. Vorausgesetzt, man hat ein Grundwissen und weiß, was man anstelle von Milch und Fleisch essen kann. 

 

Erfahre >>hier, was die Basis einer gesunden, veganen Ernährung ausmacht.

 

Falls du dich noch nicht für eine vegane Ernährung entschieden hast, probier es doch einfach mal für einen Monat aus! Sich mal eine gewisse Zeit komplett vegan zu ernähren kann dir nämlich eine Menge Vorteile für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden bringen:

 

Denn durch eine vollwertige (! - siehe "Pudding-Veganismus" weiter unten), vegane Ernährung  kannst du nach nur wenigen Wochen

• mehr Energie und Vitalität (durch bessere Blutdruck-Werte und besseren Schlaf)

• mehr Gesundheit (durch ein besseres Immunsystem und Verbesserung der Blutfette) und 

• eine intensivere Ausstrahlung (vielleicht hast du nach den 30 Tagen weniger Pickel und sogar weniger Falten?)

• verfeinerte Wahrnehmungen (Veränderung des Geschmacks durch die naturbelassenere Nahrung)

gewinnen 

• und falls du leicht über dem Idealgewicht liegst, vielleicht das ein oder andere Kilo weniger

verlieren kannst.

 

Veganer (und Vegetarier) leiden aufgrund ihrer Ernährung und in der Regel eher gesundem Lebensstil mit wenig Alkohol und mehr Bewegung erwiesenermaßen seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierensteinen, Krebs und Rheuma. Da sie viel Obst und Gemüse essen, nehmen sie vermehrt Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auf, wodurch ihre Vitalität gesteigert wird. Für die Sportler unter euch bedeutet dies, dass durch eine gesunde, pflanzliche Ernährung die Ausdauer gesteigert und die Regenerationszeit verringert werden kann. 

 

Beschäftige dich doch mal eine gewisse Zeit ganz bewusst damit, was du isst. Der Satz "Du bist, was du isst" hat sehr wohl seine Berechtigung. Dein Körper braucht die Nahrung, die er in mühseligen Verdauungsprozessen aufspaltet und die er für lebenswichtige Funktionen resorbiert. Alles, was du zu dir nimmst, durchläuft dein Verdauungssystem. Gibst du deinem Körper wertvolle Nahrung, weiß er damit auch etwas sehr Sinnvolles anzustellen: Er nimmt die für ihn so wichtigen Bestandteile aus deinem Essen auf und versorgt damit deine Organe, deine Knochen, deine Muskeln. Gibst du deinem Körper Nahrung, mit der er nichts anfangen kann - sei es in Form von Industriezucker (Limos, Süßigkeiten), leeren Kohlenhydraten (z.B. Burger-Brötchen, Kekse), gefährlichen Transfetten (wie z.B. in Chips, Pommes, frittierten Produkten, Packerlsuppen), Fertigprodukten voller künstlicher Inhaltsstoffe oder billigen, von gesättigten Fettsäuren und chemischer Zusatzstoffen nur so strotzenden Fleisch- und Wursterzeugnissen - dann bereitest du deiner armen Leber viel Arbeit, die dann deinen Körper mühselig von all dem Müll reinigen muss. 

 

Achtung vor dem "Pudding-Veganismus"

Nur weil man sich vegan ernährt, heißt es nicht automatisch, dass man gesund isst. Der sogenannte Pudding-Veganer z.B. ernährt sich aus Bequemlichkeit und/oder Unwissenheit fast ausschließlich von Fertiggerichten, Süßigkeiten oder anderen nährstoffarmen Produkte. Pommes sind z.B. vegan - aber wer sich nur von Pommes, veganen Fertigprodukten, industriell hergestellter Fleisch- und Wurstersatzprodukte ernährt, fordert gefährliche Mangelerscheinungen heraus und liefert seinem Körper mehr Schadstoffe als dass es ihm was nützt.