Was ist "Clean Eating"?

Der Gesundheitstrend "Clean Eating" aus den USA hält auch bei uns in Europa zunehmend Einzug. Was viele nicht wissen: Hinter dem gesunden Ernährungskonzept steckt eine uns allen bekannte, Jahrzehnte alte Ernährungsphilosophie: Die "Vollwerternährung", die nun das angestaubte Öko-Birkenstock -Image abgeschüttelt und in Form von "Clean Eating" ein modernes, genussvolles und sportliches Image mit wohlklingenderem Namen erhalten hat. Vorreiterin war die kanadische Ernährungsberaterin Tosca Reno, die mit ihrem Buch "The Eat-Clean Diet" einen wahren Hype ausgelöst hat. Erfunden hat sie den Begriff "Clean Eating" aber nicht - dieser existiert schon seit den 1970er Jahren. 

 

Isst du schon clean?

Es kann also gut sein, dass du schon länger "clean" isst, ohne es zu wissen. "Clean Eating" bedeutet zusammengefasst, gesund und frisch zu essen. Auf den Tisch bzw. in den Kochtopf kommen ausschließlich natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Fleisch und Fisch - idealerweise aus biologischem Anbau, um somit gentechnisch veränderte Nahrung, Rückstände von Pestiziden, Herbiziden oder Fungiziden sowie Produkte aus Massentierhaltung zu vermeiden. Wenn du also viel selber kochst und zubereitest, auf Fertigprodukte und Zusatzstoffe bewusst verzichtest und auf Bio und Vollkorn setzt, dann bist du schon am besten Weg, ein echter Clean Eater zu werden.

 

 

Cleane Rezepte zum Nachkochen:

Eine Ernährung ganz am Trend der Zeit

Kaum ein Monat vergeht ohne neuen Lebensmittelskandal, zahlreiche Studien belegen eindrucksvoll, dass wir seit Jahren immer kranker und dicker werden, die Industrialisierung hat längst unser Essen erreicht und unsere gesamte Esskultur nachhaltig verändert: Schnell muss es gehen und billig muss es sein. Was da auf der Strecke bleibt ist klarerweise die Qualität und leider teilweise auch unsere Gesundheit. "Back to the roots" lautet daher für viele gesundheitsbewusste Menschen die Alternative: Selfmade boomt zunehmend, damit wir uns sicher sein können, dass nichts drin ist, das wir nicht drin haben wollen.

Es geht um einen neuen, gesunden Lebensstil: Unabhängig von den längst nicht mehr greifbaren Nahrungsmittelkonzernen zu leben, frei von meist sinnlosen Zusatzstoffen und Konservierungsmittel. Weg von Hieroglyphen in den viel zu langen Zutatenlisten und hin zu einer einfachen Ernährung, wie es uns unsere Großeltern einst beigebracht haben. Weg vom uns krank, dick, müde und antriebslos machenden und Energie raubenden Essen in Form von Junk Food, Zucker, Softdrinks oder Weißmehl-Produkten, hin zu einer vollwertigen, genussvollen, vitalen und voller Mineralstoffe und Vitamine strotzenden Ernährung. Klarerweise, dass Sport und Bewegung ein weiterer wichtiger Bestandteil des Clean Eating-Lifestyles ist. 

 

Clean Eating ist keine Diät. Dahinter verbirgt sich vielmehr eine ausgewogene, uns seit langer Zeit gut vertraute Mischkost, die schon beim Einkauf, während der Zubereitung und beim Verzehr Spaß macht, schmeckt und uns gut tut. Hinter dem Spruch "Du bist was du isst" steckt viel Wahres: Unser Körper besteht aus Billionen von Zellen, die sich in einem ständigen Auf- und Abbau befinden und die wir durch die Nahrungsaufnahme füttern und somit am Leben erhalten. Unser Körper und unsere Zellen sind auf die Aufnahme bestimmter Aminosäuren (= Baustein der Proteine), Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3- und Omega-6-Fettsäuren durch unsere Nahrung angewiesen. Diese Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung sind für unseren Körper essentiell, also lebenswichtig. Fehlen diese über einen längeren Zeitraum, hat dies weitreichende Konsequenzen zur Folge: Wir werden krank. Die Ernährungswissenschaft empfiehlt eine ausgewogene Mischkost, in der sich Getreide, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch und Fisch und pflanzliche Fette und Eiweißquellen die Waage halten sollen. Frisch und richtig zubereitet, damit möglichst viele der darin enthaltenen wertvollen Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben, die unseren Körper mit den richtigen Vitalstoffen statt leeren Kalorien versorgen. Wie es dem "Clean Eating"-Konzept entspricht: Wir wollen wieder Qualität statt Quantität!

 

Clean Eating heißt aber natürlich auch nicht, dass wir jetzt alle einen Gemüsegarten führen, eine Kuh und drei Hennen halten und uns im Käsemachen üben sollen. Natürlich kommt auch Clean Eating nicht ohne verarbeitete Lebensmittel aus. Käse, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Haferflocken - um nur ein paar zu nennen - sind allesamt clean, wenn sie nur geringfügig verarbeitet wurden. Eine fertige Haferflocken-Mischung mit drei verschiedenen Zuckerarten ist es aber definitiv nicht. Clean Eater kaufen stattdessen reine Haferflocken und pimpen ihren selbst gemachten Frühstücksporridge lieber mit einer süßen Banane, Beeren und Nüssen auf. Dauert auch nur minimal länger, schmeckt dafür aber garantiert besser und ist um Welten gesünder. Eine mittlerweile weit verbreitete Orientierungshilfe unter Clean Eating-Befürwortern ist, dass maximal fünf Zutaten auf der Packung stehen dürfen, damit das Lebensmittel als "clean" einzustufen ist.

 

 

Zusammengefasst ist Clean Eating also weder Diät noch irgendein neuartiger Ernährungshype. Es geht um gesunde, naturbelassene Ernährung, wie wir sie schon seit sehr vielen Jahren kennen, ergänzt um neues Wissen und angepasst an den Lifestyle der heutigen Zeit.


Tipp: Mein Special zur TV-Sendung "Gesundheit!" vom 24.01.17

DR. KATHARINA MOTZ

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Da ein paar Kekse, da eine Tasse Glühwein und natürlich der Prosecco zum Anstoßen. Weihnachtsessen hier und Christkindlmärkte mit den Freunden da und schlussendlich der traditionelle Schlemmermarathon mit der Familie vom 24. bis zum 26.12. Ach ja, das 6-gängige Silvestermenü folgt dann ja auch zeitnah an die Weihnachtsschlemmerei.

 

Puhhhhh…. So ein bisschen besinnliche Vorweihnachtszeit kann ganz schön anstrengend werden – besonders für unsere Verdauung. Aber keine Sorge: Mit diesen Tricks kommst du dieses Jahr fit durch die Feiertage.

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